asdasdasd

Was ist das?

Die amerikanische Chiropraktik (engl. American Chiropractic) ist ein Heilberufszweig, der von „Doctors of Chiropractic" ausgeübt wird. Diese haben ein 5-jähriges Vollzeitstudium in Ländern wie den USA, Kanada, England, Australien oder Neuseeland absolviert. Das anspruchsvolle Studium umfasst circa 6.000 Vorlesungsstunden und findet an einer durch den Council on Chiropractic Education (CCE) bevollmächtigten und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zertifizierten Hochschule beziehungsweise Universität statt. Das Studium eines Chiropraktors ist eine heilkundliche Ausbildung auf höchstem Niveau.
Das 3-jährige Grundlagenstudium ist vergleichbar mit dem des Physikums hier bei uns in Deutschland (2-jährige Grundausbildung eines Studierenden der Medizin).
Im Anschluss daran erfolgt eine 2-jährige praktische Vertiefung der erlernten Kenntnisse an einer Universitätsklinik sowie in einem öffentlichen Krankenhaus.
Danach ist ein Doctor of Chiropractic spezialisiert auf die Wechselwirkung zwischen Nervensystemen (Gehirn, Rückenmark und periphere Nerven) und dem Bewegungsapparat.

Ziel der amerikanischen Chiropraktik ist die Korrektur von Nervenblockaden. Dabei werden unter Einsatz der Hände eines erfahrenen Chiropraktors Blockierungen der Wirbelsäule, des Beckens sowie der Extremitäten gelöst, um den gesunden Normalzustand wiederherzustellen. Dabei spricht man von einer Adjustierung. 
Eine Adjustierung ist kein Einrenken, sondern eine sanfte Behandlung. Diese ist weitestgehend schmerzfrei und eignet sich deshalb auch hervorragend für Säuglinge, Kleinkinder und schwangere Frauen.

Ein weiteres, wichtiges Merkmal der amerikanischen Chiropraktik ist zudem, dass sie ohne Medikamente, Injektionen, operative Eingriffe oder Röntgenstrahlung auskommt.

Chiropraktoren sind Experten für Rücken und Bewegungsapparat und liefern kompetente und ganzheitliche Gesundheitsleistungen aus einer Hand. Dazu gehört eine gründliche Anamnese, eine umfassende Untersuchung und eine darauf aufbauende, rein manuelle Behandlung, bei der auf Medikamente und Operationen komplett verzichtet wird. Begleitet wird dies von Handlungsempfehlungen, wie Tipps zur gesunden Ernährung und passenden, regelmäßigen Übungen. Denn es ist gerade auch im Alltag wichtig, Verhaltensänderungen herbeizuführen.

Ein Grundprinzip chiropraktischer Arbeit ist der ganzheitliche Ansatz. Konsequenterweise wird deswegen die gesamte Wirbelsäule untersucht und, soweit erforderlich, auch behandelt, auch wenn die Beschwerden nur in einem kleinen Teilbereich, wie z.B. der Halswirbelsäule, bestehen. In Diagnose und Behandlung klären sie, was der Auslöser der Beschwerden ist und wie die jeweiligen Wirkungszusammenhänge beschaffen sind. Beizeiten führt das für den Patienten zu überraschenden Ergebnissen, beispielsweise, wenn sich die Rückenbeschwerden in Wirklichkeit auf eine Fehlstellung der Knie oder der Hüfte zurückführen lassen.

Die typische Behandlung oder den typischen Patienten gibt es nicht. Im Gegenteil – das therapeutische Spektrum ist riesig. Allen gemein aber ist, dass der Patient und seine individuelle Situation im Mittelpunkt stehen: Von der älteren Dame, die kaum noch Treppen steigen kann zum sogenannten „Schrei-Baby“; von der Geigerin, die ihr Instrument nicht mehr beschwerdefrei spielen kann bis hin zum jungen Leistungssportler, der seine Regenerationsmöglichkeiten verbessern möchte. 
Die Chiropraktik hilft ganz vielen ganz unterschiedlichen Menschen, ihren Alltag besser und beschwerdefreier zu gestalten. Der Chiropraktor ist Experte für Behandlungen des gesamten Bewegungsapparates – von Kopf bis Fuß (Quelle: http://www.chiropraktik.de/wissenswertes-chiropraktik/, abgerufen am 30.10.2017).