Symptome

Amerikanische Chiropraktik wirkt durch manuelle Adjustierungen an der Wirbelsäule. Etwaige Subluxationen an der Wirbelsäule (Nervenreizungen durch Wirbelfehlstellungen) können aufgehoben und der Druck auf die Spinalnerven (lateral) oder auf das Rückenmark (medial) beseitigt werden, diese können zur Linderung oder Beseitigung der Symptome führen.

Meist suchen Patienten einen Chiropraktor auf, weil sie Beschwerden haben oder bestimmte Symptome aufweisen. In vielen Fällen sind das folgende Symptome:
  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Kieferprobleme
  • Schulter- und Arm-Syndrom
  • Knie- und Achillessehnenbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schwindel und Tinnitus
  • Statikproblemen in der Schwangerschaft
  • Ischialgien und Rückenschmerzen während der Schwangerschaft
  • Probleme im Immunsystem
  • Magen- und Verdauungsprobleme
  • chronischen Entzündungen
  • Schwangerschaftsempfängnis-Problemen
  • schmerzhafte/unregelmäßige Periode
  • Myome
  • ADHS / ADS / Konzentrationsschwierigkeiten bei Kindern, Kopfschmerzen bei Kindern
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Haltungs- und Koordinationsprobleme bei Kindern
  • Energielosigkeit und Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Leistungseinbruch
Viele unserer Patienten kommen aus präventiven Gründen zum Chiropraktor, ganz ohne Beschwerden: Sie wollen ihre Gesundheit verbessern und auf hohem Niveau erhalten. Denn sie sind genauso wie wir davon überzeugt, dass der Körper durch Chiropraktik optimal unterstützt werden kann, um den Belastungen des modernen Alltags gewachsen zu sein (Quelle: http://dagc.de/warum-zum-chiropraktik-gehen/, abgerufen am 30.10.2017).

Gesunde Entwicklung von Kindern unterstützen
Eines der Ziele der Chiropraktik ist es, dem Körper die Möglichkeit zu geben, sich optimal in seiner Umwelt zu entfalten. Daher sind wir davon überzeugt, dass Chiropraktik in diesem Sinne eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes unterstützen kann.

Neurologische Entwicklung aus chiropraktischer Perspektive
Kindliche Entwicklung und die Ausbildung des Nervensystems beginnen bereits im Mutterleib. Aus unserer Sicht ist es daher hilfreich, wenn bereits die Schwangerschaft möglichst stressfrei und gesund verläuft. Hierfür bietet die Chiropraktik eine solide Basis, da sie die werdenden Mütter dabei unterstützt, selbst ein gesundes Nervensystem zu haben. Auf diese Weise kann das Baby in einer möglichst stressfreien Umgebung heranwachsen.
Auch hinsichtlich der Vorbereitung auf die Geburt halten wir es für sehr wichtig, dass das Becken der Schwangeren subluxationsfrei ist. Denn aus unserer Erfahrung kann sich das Becken unter dem Geburtsvorgang so optimal öffnen.
Dennoch kann die Geburt für ein Neugeborenes stressig sein. Es wirken starke Kräfte auf den zarten Körper des Babys ein, die Subluxationen begünstigen können – bereits von Tag 1 an. Viele Subluxationen (Nervenfunktionsstörungen) und damit möglicherweise einhergehende Entwicklungsverzögerungen entstehen durch das initiale Trauma des Hinterkopfes und/oder der obersten Halswirbel beim Geburtsvorgang. Daraus kann ein abgeflachter Hinterkopf resultieren und sich eine „Lieblingsseite“ beim Baby entwickeln, wodurch wiederum der normale Entwicklungsprozess (Meilensteine) gestört werden kann. Später können so z.B. Schwierigkeiten bei komplexeren Denkleistungen, etwa in der Schule, auftreten, wie zum Beispiel Konzentrationsstörungen.
Damit wird noch einmal mehr deutlich, dass Gehirn und Nervensystem während unseres gesamten Lebens hindurch eine zentrale Rolle spielen. 
Daher sind wir überzeugt: Je stressfreier und optimaler Kinder sich entwickeln können, desto gesunder und vitaler werden sie auch sein können.
Mit den sanften Methoden der amerikanischen Chiropraktik möchten wir Ihren Säugling oder Ihr Kind dieser natürlichen Entwicklung ein Stück näherbringen (Quelle: http://dagc.de/chiropraktik-fuer-kinder/, abgerufen am 30.10.2017).

Leistungssteigerung, Regeneration, Wiedereinstieg – Chiropraktik für Sportler
Im Freizeitsport und vor allem im Leistungssport wird der Organismus häufig bis an die Grenzen belastet. Intensives Training, einseitige Belastungen und mentaler Druck vor und im Wettkampf stellen sowohl das Bewegungssystem als auch das Nervensystem vor erhebliche Anforderungen. Ein intaktes Nervensystem ist aber Voraussetzung für die hohen motorischen und koordinativen Leistungen im Sport. Bedingung dafür ist eine freie Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Zusammenhang zwischen Nervensystem und sportlicher Leistungsfähigkeit
In jeder Sekunde nimmt unser Körper über die Sinnesorgane Informationen aus der Umwelt auf und sendet diese über das Nervensystem an das Gehirn. Dieses setzt daraus ein Bild zusammen, dass der individuell wahrgenommenen Realität entspricht, z.B. der aktuellen Haltung des Körpers. Auf Basis dieser Information trifft das Gehirn entsprechende Entscheidungen – wenn z.B. eine Veränderung notwendig ist, gibt es Befehle an die Motorik: „Beweg dich!“. Dieser Vorgang wird sensomotorische Integration genannt.
Was passiert nun bei einer Subluxation, d.h. einer Situation, in der das Gehirn seine optimale Funktion verloren hat (Nervenfunktionsstörung), und die zu einer Fehlstellung und Fixierung eines Wirbels oder des Beckens führt? Natürlich werden auch Informationen über diesen Zustand an das Gehirn gesendet und bei der Konstruktion der eigenen Realität berücksichtigt. Allerdings wirken sie langfristig häufig als Störgröße und verändern die Art und Weise, wie die Gesamtheit der sensorischen Informationen verarbeitet wird. Eine Subluxation kann sich also auf mehreren Ebenen zeigen: als biomechanisches Defizit durch die verminderte Beweglichkeit der Wirbelsäule oder eine Fehlstellung im Becken und als Störung der obersten Steuerinstanz, des Gehirns. Mit der Zeit passt sich das Gehirn diesem Zustand an, sodass die Eigenwahrnehmung dauerhaft gestört werden kann. Im Ergebnis konstruiert das Gehirn mitunter „falsche Bilder“ – von der eigenen Position im Raum, von notwendigen Anpassungen etc. –, die dann so im Zentralnervensystem abgespeichert werden. So kann die korrekte Kontrolle und Steuerung der Körperhaltung genauso erschwert werden wie das zielgerichtete Ausführen einer exakten Bewegung.
Damit ist klar: Die z.B. durch eine Subluxation gestörte Eigenwahrnehmung kann sowohl automatisierte Bewegungsmuster als auch spontane Aktionen beeinflussen. Im Sport führt dies in der Regel zu deutlich leistungsmindernden Effekten: Der Wurf beim Handball wird unpräzise, der Ball wird beim Tennis nicht optimal getroffen, eine verringerte Rumpfstabilisierung beim Laufen führt zu Leistungsverlusten usw.
Deshalb betrachten wir eine regelmäßige chiropraktische Versorgung für sportlich aktive Menschen als sehr wichtig. Denn auch Sportler profitieren von den Zielen der Chiropraktik: Störungen im Nervensystem zu lösen, auf diese Weise die sensomotorische Integration zu optimieren und so eine bessere Eigenwahrnehmung zu erreichen. Damit soll der Organismus in die Lage versetzt werden, sein gesamtes Potenzial zu erbringen. Um es in sportlichen Zielen auszudrücken: Erhaltung oder sogar Steigerung des Leistungsvermögens, eine verbesserte Reaktionsfähigkeit sowie eine kürzere Regenerationszeit (Quelle: http://dagc.de/chiropraktik-im-sport/, abgerufen am 30.10.2017).